ASV Männer holen 2:2 Punkte ohne Zuschauer (Spieltag 3)


Wir sind wieder zurück. Die Hallensaion hat wieder Fahrt aufgenommen. Da jedoch nicht alle Spiele gespielt werden können wird es wieder einmal eine besondere Saison. Nur der Erstplatzierte qualifiziert sich für die Aufstiegsspiele zur 2. BL Süd.

Am Sonntag startete die Bayernligasaison ins neue Jahr und der ASV traf auf den Lokalrivalen vom TV Eibach und den TV Augsburg. Mit 2:2 Punkten kann man zwar mit seiner Leistung zufrieden sein, allerdings mit einem bitteren Beigeschmack.

Gleich im ersten Match musste man sich dem TV Eibach stellen. Das Regionladerby hat eine lange Tradition in beiden Vereinen und man kennt sich aus gemeinsamen Trainingseinheiten sowie von den Relegationsspielen der Feldsaison. Obwohl man den ersten Satz für sich behaupten konnte, schaffte es die Mannschaft um Angreifer Tobias Mader nicht, sich bis zuletzt durchzusetzen. Kleinere Konzentrationsschwächen und in entscheidenden Momenten das Quäntchen Glück haben dann doch gefehlt. Betrachtet man die einzelnen Ergebnisse, lässt sich ein spannendes und umkämpftes Faustballspiel erahnen, das leider ohne Zuschauer stattfinden musste. Das Bittere an der Niederlage ist dem coronabedingten Spielmodus geschuldet, da sich wohl nur eine Mannschaft für die Aufstiegsspiele zur zweiten Bundesliga qualifizieren wird. Breinig richtete den Fokus der Mannschaft aber sofort auf das nächste Spiel gegen den TV Augsburg. Auch wenn man als klarer Favorit in die Partie startete, durfte man das Ganze nicht auf die leichte Schulter nehmen. Konstante Leistung, das wollte man zeigen – mit Erfolg. Der ASV lies den Schwaben keine Zeit zum Durchschnaufen und auch wenn Breinig in den ersten beiden Spielsätzen eine taktische Auszeit nehmen musste, so war der klare 3:0 Sieg nie in Gefahr. Nach dem Spiel zog das Team trotz der Niederlage ein zufriedenes Resümee, da man sich nichts vorwerfen konnte. Am kommenden Sonntag hat man wieder die Chance, das Rückspiel im Frankenderby für sich zu entscheiden. Hier will man zumindest für das Gewissen einen Sieg nach Hause tragen, auch wenn die Tabellensituation dadurch nicht geändert werden kann.

Es spielten: Karsten Breinig, Tobias Mader, Pascal Mader, Tobias Treuheit, Daniel Fill, Jan Bauer und Adrian Siegler

Ergebnisse:

ASV Veitsbronn : TV Eibach 03 1:3 (11:5, 10:12, 10:12, 9:11)

ASV Veitsbronn : TV Augsburg 3:0 (11:6, 11:6, 11:5)


Sportliche Grüße


Ausblick:

  • Am 23.01.2022 um 11.00 Uhr findet der nächste Spieltag der Herren I in Eibach statt.
  • Die Herren II tritt zur selben Zeit ihren nächsten Spieltag an und hofft Punkte zu sammeln um den Klassenerhalt zu erreichen. 
  • Die Männermannschaft der Altersklasse tritt am 05.02.2022 in Frammersbach, um die Teilnahme zur Deutschen Meisterschaft M35, an. Ohne Druck will man gute Leistung zeigen und Spaß am Sport haben. 

Historie der bisherigen Saison (Herren I):

4:0 Punkte vor internationaler Kulisse (Spieltag 2)

Nach einem Saisonstart, der hinter den Erwartungen des ASV geblieben ist, sicherte man sich im oberpfälzischen Maxhütte-Haidhof mit lautstarker Unterstützung der weit angereisten mexikanischen Fans 4 Punkte. Jeweils mit 3:0 Sätzen konnte man sich gegen den FC Maxhütte-Haidhof und den TV Augsburg durchsetzen. Mit diesem perfekten Spieltag krönen sich die Jungs um Karsten Breinig zum derzeitigen Tabellenführer.

In der ersten Partie des Tages traf der ASV auf das Team des Gastgebers. Hier wollte man endlich Konstanz auf das Feld bringen und die Eigenfehlerquote senken, die letztendlich den Doppelsieg am vorherigen Wochenende gekostet hatte. Der Plan der „alten Garde“ ging auf und man lies dem FC im ersten Satz mit 11:3 keine Zeit zum Durchschnaufen. Abwehr und auch der Aufbau waren konstant gut, sodass Breinig und Mader ihre Chancen zum Punkten bekamen. Auch im Angriff lieferte man eine vorzeigbare Erfolgsquote, sodass das Spiel stets in der Hand des ASV blieb. Auch Satz zwei und drei konnten durchaus souverän mit je 11:6 für sich entschieden werden. Das Resümee fiel zufrieden aus. Auch die sonst so typischen Schwächephasen blieben weitestgehend aus.

Gegen den TV Augsburg erwartete man sich mehr Gegenwehr und auch mehr Druck. Doch mit einem Sieg im Rücken, liefen die Jungs von Trainer Höhn zuversichtlich auf und der erste Satz wurde mit 11:6 für sich entschieden. „Jetzt nicht auf die leichte Schulter nehmen“, hieß die Devise. Doch zu Beginn des zweiten Satzes schlichen sich wieder die altbekannten Leichtsinnsfehler ein. Mit einer taktischen Auszeit wollte man den Gegner aus seinem Konzept bringen und der Plan ging auf. Mit 11:7 verbuchten die Veitsbronner auch den zweiten Satz für sich und man hatte nun die Chance auf den perfekten Spieltag. „Jetzt nicht lockerlassen und bis zum Schluss durchziehen“, motivierte Mario Weghorn seine Teamkameraden. Doch die Augsburger wollten es noch einmal wissen. Wieder griff der ASV beim 3:6 Rückstand zur taktischen Auszeit, wieder mit Erfolg. Die Veitbronner brachten das Momentum wieder auf ihre Seite und gewannen den Satz mit 11:8 Punkten.

Mit 4:0 Punkten und 6:0 Sätzen konnte man sich und seiner Leistung wirklich keinen Vorwurf machen. Auch schaffte man es, eine gewisse Konstanz im Spiel zu halten, sodass die südamerikanischen Faustballnovizen ein ansehnliches Faustballvergnügen zu sehen bekamen.

 

Es spielten:

Karsten Breinig, Mario Weghorn, Tobias Mader, Daniel Fill und Adrian Siegler

Ergebnisse:

FC Maxhütte-Haidhof : ASV Veitsbronn 0:3 (3:11, 6:11, 6:11)

ASV Veitsbronn: : TV Augsburg 3:0 (11:6, 11:7, 11:8)

 

Ernüchterung nach Saisonauftakt (Spieltag 1)

Am Sonntag begann für die Herren des ASV die Hallenrunde der Bayernliga. Nach den missglückten Relegationsspielen der 2. Bundesliga im Oktober, wollte man frei aufspielen und wieder neuen Mut tanken, doch leider reichte es im unterfränkischen Haibach nur für einen nüchternen 2:2 Auftakt.

In der ersten Begegnung traf man auf den TuS Frammersbach und erwischte einen guten Start, sodass die Mannen um Karsten Breinig 2:0 in Führung gehen konnten. Leider war es der Mannschaft nicht möglich, die Leistung konstant abzurufen. Kleiner Unsicherheiten im Aufbau, einzelne verpasste Chancen und schon hatte man das Nachsehen gegen Frammersbach, die diese Unsicherheiten nutzen, um zu Punkten. Leider gab es für den ASV keine Möglichkeit für einen Wechsel., der frischen Wind in das Spiel der Veitsbronner bringen konnte, sodass sich die Mannschaft im entscheidenden Satz wiederfand. Hier hatte der TuS Frammersbach die Nase klar vorne und servierte den ASV mit 11:3 deutlich ab. Nach einer kurzen Verschnaufpause sah man sich dem Gastgeber gegenüber. Hier lautete die Devise: „Kopf ausschalten und einfach das Spielen, was wir können.“ Doch es brauchte zwei ganze Spielsätze, bis das Mantra endlich zu fruchten schien. Nach einem 0:2 Rückstand fand die Mannschaft von Trainer Manfred Höhn wieder in seinen Rhythmus und kämpfte sich wieder in das Spiel zurück. Eine stabile Abwehr, ein ruhiger Aufbau und im Angriff versenkte man die Vorlagen. Schließlich fand man sich wieder im entscheidenden 5. Satz wieder, doch diesmal war man auf Siegeskurs. Mit einer 8:1 Führung schien alles entschieden, doch wieder brach die Konzentration ein und man ließ den TV Haibach bedrohlich nahe heranziehen. Mit viel Einsatz und Emotion punktete Karsten Breinig zum befreienden 11:9 Satzgewinn und erlöste sein Team vom nervenaufreibenden Match.

Mit 2:2 Punkten kann nicht die Rede von einem gelungenen Saisonstart sein, doch legte man zumindest streckenweise eine gute Leistung an den Tag. Am kommenden Wochenende tritt die Mannschaft die Reise in die Oberpfalz an und trifft auf die Teams des FC Marxhütte-Haidhof und des TV Augsburg. Hier möchte man sich das Punktekonto deutlich aufstocken und einen Schritt Richtung Tabellenspitze machen.

Es spielten: Mario Weghorn, Pascal Mader, Tobias Mader, Karsten Breinig und Adrian Siegler

Ergebnisse:

TuS Frammersbach : ASV Veitsbronn 3:2 (7:11, 10:12, 11:5, 11:7, 11:3)

TV Haibach : ASV Veistbronn 2:3 (11:6, 11:7, 7:11, 8:11, 9:11)


 

ASV Faustballer wissen beim DM-Debüt zu überzeugen Am Wochenende fand in Berlin die Deutsche Meisterschaft Männer 35 im Feldfaustball statt. Mit dabei war der ASV Veitsbronn, der sich durch einen dritten Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft vor heimischer Kulisse Ende Juli qualifizieren konnte. Den Spielern um Kapitän Jan Bauer war schon bei Einteilung der Vorrundengruppen klar, dass ein Weiterkommen hauptsächlich über die Teams aus Dieburg und Moslesfehn führt, da man des Weiteren noch auf den Serienmeister und Gastgeber VfK Berlin und den Süddeutschen Meister vom MTV Rosenheim traf. Gegen Letztgenannten startete man auch am Samstagmorgen in die Endrunde. Wie zu erwarten war, machte der langjährige Nationalspieler und Hauptangreifer der Oberbayern Steve Schmutzler den Veitsbronnern das Sportlerleben ein ums andere Mal durch ein sehr druckvolles und variables Angriffsspiel schwer, wodurch man den Auftakt 0:2 (8:11; 8:11) verlor. Dennoch konnte man bereits in diesem Spiel erkennen, dass der ASV mit dem Angriffsduo Press/ Breinig durchaus zu Recht hier spielt und sich bei seinem Debüt in der Altersklasse nicht verstecken braucht. Ein konzentriertes und engagiertes Auftreten ließ den zweiten Gegner und Drittplatzieren der Norddeutschen Meisterschaft SV Moselsfehn nie ins Spiel finden. Mit einem ungefährdeten 11:3 und 11:6 machte man mit den Niedersachsen kurzen Prozess und fuhr die ersten Punkte ein. Im dritten und laut Trainer Höhn wichtigsten Spiel gegen den TV Dieburg begann man hochmotiviert, musste jedoch schnell erkennen, dass man die Hessen nicht so leicht abschütteln wird. In einem langen nervenaufreibenden Schlagabtausch, bei dem keine der beiden Mannschaften zurücksteckte und das Berliner Wetter seine komplette Bandbreite von Hitze bis Starkregen zeigte, konnte man den Gegner letztendlich 2:1 (12:10; 13:15; 11:8) niederringen, wodurch das erstmalige Erreichen der Zwischenrunde einer Veitsbronner Männermannschaft perfekt war. Die Freude über das Weiterkommen überwog auch noch, als man im Anschluss das Spiel gegen den Medaillenkandidaten VfK Berlin deutlich 0:2 (4:11; 5:11) verlor, in dem die „Oldies“ Simon Weghorn und Peter Nachtmann erstmalig zum Einsatz kamen und mit genialen Aktionen überzeugen konnten. Als Drittplatzierter der Gruppe B spielte man nun Sonntagmorgen im Viertelfinale gegen das erfahrene Team von Bayer 04 Leverkusen. Nach einem sehr guten Spiel des ASV musste man trotzdem den Platz als Verlierer (8:11; 13:15) verlassen und neidlos anerkennen, dass der Gegner und damit das Halbfinale in diesem Jahr noch eine Hürde zu hoch waren. Wermutstropfen dieser stolzen Leistung war die Verletzung von Abwehrchef Neugebauer. Dass man die Meisterschaft nicht mit einer Niederlage beenden will, war den Männern um Abwehrbollwerk Mario Weghorn sofort klar. Dementsprechend motiviert ging man das abschließende Spiel um Platz 5 an. Gegner waren die Stammgäste auf deutschen Meisterschaften von der SG Bademeusel. Die Ostdeutschen hatten hier jedoch nichts zu verschenken, wodurch sich schnell ein ansehnliches Spiel für die zahlreichen Zuschauer entwickelte, das erst im dritten Satz eine Entscheidung fand. Hier waren eine sichere Abwehr von Bauer und Weghorn, das ruhige Zuspiel von Vogel und vor allem die wuchtigen Angriffe von Karsten Breinig der Schlüssel zum Erfolg (11:9; 3:11; 11:9). In einem hochklassigen Endspiel, welches wenig an Altersklasse erinnerte, konnte die TSG Tiefenthal ihren Titel gegen den Gastgeber aus Berlin verteidigen. Stolz kehrte Bauers Team nach Franken zurück, in dem Wissen nun die erfolgreichste Männermannschaft der ASV-Abteilung zu sein. Es spielten: Press, Jochen; Breinig, Karsten; Nachtmann, Peter; Neugebauer, Andi; Vogel, Christian; Weghorn, Mario; Weghorn, Simon und Kapitän Jan Bauer Trainer: Höhn, Manfred